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Neunte Runde der UN-Gespräche zu Syrien

Wien. Unter dem Eindruck der jüngsten Aggression der Türkei in Syrien sind die zweitägigen Verhandlungen zur Beendigung des Kriegs fortgesetzt worden. Die verfeindeten Lager haben am Donnerstag in Wien erneut nicht direkt miteinander gesprochen, sondern getrennt mit dem UN-Sondergesandten Staffan de Mistura verhandelt. »Unsere Delegation wird im Interesse des syrischen Volks eng mit dem UN-Sonderbeauftragten zusammenarbeiten«, hieß es aus der syrischen Regierungsdelegation. Der Leiter des Verhandlungsteams der Regierungsgegner nannte die Gespräche einen »echten Test für alle Seiten«. Die Fernziele sind eine neue Verfassung und Wahlen unter Aufsicht der UN. Die letzte Runde der von den UN organisierten Gespräche war im Dezember in Genf gescheitert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2018, Seite 1, Ausland

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