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Lidl kommt in USA nicht voran

Neckarsulm. Mit seinen Expansionsplänen in den USA kommt der Discounter Lidl laut Medienberichten schlechter voran als geplant. Zu den bisher 47 Geschäften kämen dieses Jahr voraussichtlich nur 20 neue hinzu, berichtet das Manager Magazin (Freitag). Geplant waren 100 im ersten Jahr. Die erste Filiale war vergangenen Sommer eröffnet worden. »Wenn man einen Fehler erkennt, muss man ihn korrigieren«, sagte Klaus Gehrig, der Chef der Schwarz-Gruppe, zu der auch Lidl gehört, dem Magazin. Dem Bericht zufolge seien falsche Standorte gewählt und zu große und zu teure Märkte gebaut worden. Anstelle großer Glaspaläste an den Ausfallstraßen suche Lidl jetzt kleinere Ladenlokale in den regionalen Zentren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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