Zum Inhalt der Seite
Iran

3.700 Verhaftungen nach Protesten im Iran

Teheran. Während der regimekritischen Proteste im Iran sind nach Angaben eines Abgeordneten insgesamt 3.700 Menschen festgenommen worden. Dies gehe aus einer Liste hervor, die Geheimdienst und Innenministerium vorgelegt worden sei, sagte der Politiker Mahmud Sadeghi am Dienstag. Bisher war die Rede von 1.000 bis 1.800 Verhaftungen. Die Behörden sollten umgehend die Familien der Betroffenen informieren, forderte er in einem Interview des Internetportals ICANA.

In einer im Internet verbreiteten Erklärung rief die im Iran verbotene kommunistische Tudeh-Partei zu einer internationalen Kampagne für die Freilassung aller politischen Gefangenen auf. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2018, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!