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Kobe Steel räumt Mitwisserschaft ein

Tokio. Der japanische Stahlkonzern Kobe Steel hat erstmals eingeräumt, dass hochrangige Manager Kenntnis von gefälschten Produktdaten hatten. Zu diesem Schluss seien externe Prüfer gekommen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die drei würden daher mit anderen Aufgaben betraut. Der drittgrößte japanische Stahlkonzern hatte zugegeben, dass er über Jahre falsche Angaben zu Festigkeit und Haltbarkeit von Aluminium-, Kupfer- und Stahlprodukten gemacht habe. Diese werden weltweit in Autos, Zügen, Flugzeugen und anderen Erzeugnissen eingesetzt. Sicherheitsprobleme sind bislang nicht bekannt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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