-
22.12.2017
- → Kapital & Arbeit
Stellenstreichungen bei italienischer Bank
Mailand. Die italienische Bank Intesa Sanpaolo, größte Privatkundenbank des Landes, hat sich mit Gewerkschaften auf die Streichung von 9.000 Stellen in den kommenden zweieinhalb Jahren geeinigt. 7.500 Beschäftigte würden abgefunden, 1.500 gingen ohnehin in Rente, wie das Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Rund zehn Prozent der insgesamt 96.500 Arbeitsplätze werden damit bis Juni 2020 gestrichen. Das Institut hatte im Sommer zwei am Rande der Pleite stehende Banken für einen symbolischen Euro übernommen und vom Staat eine Finanzspritze von fünf Milliarden Euro bekommen. Damit sollen etwa Abfindungen und die Eingliederung der Veneto Banca und der Banca Popolare di Vicenza finanzieren. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!