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Stellenstreichungen bei italienischer Bank

Mailand. Die italienische Bank Intesa Sanpaolo, größte Privatkundenbank des Landes, hat sich mit Gewerkschaften auf die Streichung von 9.000 Stellen in den kommenden zweieinhalb Jahren geeinigt. 7.500 Beschäftigte würden abgefunden, 1.500 gingen ohnehin in Rente, wie das Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Rund zehn Prozent der insgesamt 96.500 Arbeitsplätze werden damit bis Juni 2020 gestrichen. Das Institut hatte im Sommer zwei am Rande der Pleite stehende Banken für einen symbolischen Euro übernommen und vom Staat eine Finanzspritze von fünf Milliarden Euro bekommen. Damit sollen etwa Abfindungen und die Eingliederung der Veneto Banca und der Banca Popolare di Vicenza finanzieren. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2017, Seite 2, Kapital & Arbeit

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