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Platz für Analysen

Jetzt vernetzen! Heute: junge Welt und Kriegsgegner (1)

Von Tobias Pflüger

Tobias Pflüger,
im Vorstand des friedenspolitischen Think tanks »Informationsstelle Militarisierung« (IMI) e.V. in Tübingen:

Die Analysen, die die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. seit nunmehr sechseinhalb Jahren herausgibt, sind offensichtlich nicht auf Regierungslinie. Im Gegenteil, wir warnen seit Jahren vor der Militarisierung, also dem immer weiter sich verschärfenden Kriegskurs Deutschlands und anderer Staaten. In den letzten vier Jahren verursachte IMI insbesondere Rot-Grün immer wieder Schmerzen.

Wesentliche Voraussetzung für die Wirksamkeit von kritischer Analyse ist allerdings Publizität. Oder einfacher ausgedrückt, ein gutes Papier bringt nichts, wenn es kaum eine/r zur Kenntnis nimmt. Die junge Welt ist deshalb für IMI als kritische Forschungseinrichtung sehr wichtig, denn hier werden einige unserer Analysen veröffentlicht und erfahren bundesweite Verbreitung. Neben unserer Homepage (www.imi-online.de) gehört die Publikationsmöglichkeit in junge Welt mit zu den sichersten Möglichkeiten, unsere Kritik an der Kriegspolitik der Herrschenden öffentlich zu machen.

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Wenn fast alle auf Kriegskurs sind, ist eine Tageszeitung mit klarer Antikriegsposition dringend notwendig. Ich hoffe, daß sich die Zusammenarbeit zwischen IMI und junge Welt weiter intensiviert.

* Weitere Infos und bisherige Veröffentlichungen (Gesundheitswesen, Kabarett, Antifa, Schriftsteller):

http://www.jungewelt.de/aktion/


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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2002, Seite 8, Aktion

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