Zum Inhalt der Seite

Flüchtlinge in Ungarn und Kroatien misshandelt

Göttingen. Die deutsche Hilfsorganisation »Rigardu« kritisiert Ungarn und Kroatien wegen der Misshandlung an den Grenzen und der gewaltsamen Abschiebung von Asylbewerbern nach Serbien. »Durch Fotos und Zeugenaussagen kann der Verein über 110 Fälle allein in 2017 nachweisen, in denen die kroatische sowie die ungarische Polizei Flüchtende illegal nach Serbien abgeschoben hat«, heißt es in einer Erklärung, die die Organisation anlässlich des internationalen »Tags der Menschenrechte« am Sonntag veröffentlichte. Demnach sollen im laufenden Jahr mindestens 857 Menschen, unter ihnen auch viele Minderjährige, von Uniformierten misshandelt worden seien. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2017, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!