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Türkei

Prozess nach Anschlag in Istanbul

Istanbul. Fast anderthalb Jahre nach einem Anschlag auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen hat der Prozess gegen 46 mutmaßliche Anhänger der Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) begonnen. Ihnen werde unter anderem vorsätzliche Tötung und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Montag. Die Staatsanwaltschaft fordere jeweils lebenslängliche Haftstrafen.

Bei dem Anschlag am 28. Juni 2016 hatten sich drei Selbstmordattentäter am internationalen Terminal des Airports in die Luft gesprengt. Der Anschlag forderte 46 Todesopfer, mehr als 200 Menschen wurden verletzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2017, Seite 6, Ausland

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