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Malta: Regierung bei ­Beerdigung unerwünscht

Valletta. Die Präsidentin und die Regierung Maltas sind bei der Beerdigung der ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia nach eigenen Angaben unerwünscht. Premierminister Joseph Muscat erklärte, dass die Familie der regierungskritischen Bloggerin »allgemein bekanntgemacht« habe, dass Staats- und Regierungsvertreter nicht dabeisein sollten. Die Beerdigung war am Freitag nachmittag in der Stadt Mosta angesetzt. Galizia war am 16. Oktober mit einer Autobombe getötet worden. Bisher fehlt jede Spur von den Tätern. Caruana Galizia hatte unter anderem einen Skandal um die sogenannten Panama Papers aufgedeckt, in den auch die maltesische Regierung verstrickt gewesen sein soll. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2017, Seite 2, Ausland

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