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Orthodoxe Kirche im Streit mit Athen

Athen. In Griechenland hat ein Gesetz, das 15jährigen erlauben soll, ihr Geschlecht in ihrem Ausweis zu ändern, eine Auseinandersetzung der orthodoxen Kirche mit der Regierung ausgelöst. Der Streit könnte große Stimmenverluste bedeuten, sagte ein Mitglied der regierenden Linkspartei Syriza am Freitag. Mehr als 90 Prozent der Griechen erklären, sie seien christlich-orthodoxen Glaubens. »Unsere Vorfahren werden sich aus ihren Gräbern erheben, wenn wir nicht reagieren«, schrieb der Vorstand der Mönchsrepublik Berg Athos an die Regierung, berichtete die griechische Presse am Freitag. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2017, Seite 7, Ausland

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