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Russische Raketen ­auf Islamisten in Syrien

Moskau. Die russische Marine hat erneut Stellungen von Islamisten in Syrien mit Marschflugkörpern angegriffen. Die Lenkraketen vom Typ »Kalibr« seien von einem U- Boot im Mittelmeer aus abgefeuert worden, teilte am Freitag das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Getroffen wurden den Angaben nach Kämpfer, Kommandostellen und gepanzerte Fahrzeuge in der von dem Dschihadistenbündnis Haiat Tahrir Al-Scham (darunter der Al-Qaida-Ableger Nusra-Front) kontrollierten nordsyrischen Provinz Idlib. Zugleich meldete die Nachichtenagentur ­SANA am Freitag unter Berufung auf das Moskauer Ministerium, dass seit Beginn der russischen Unterstützung für die syrische Regierung im Kampf gegen den Terrorismus 87,4 Prozent des vom »Islamischen Staat« kontrollierten Gebietes befreit worden seien.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2017, Seite 1, Ausland

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