-
23.09.2017
- → Ausland
Russische Raketen auf Islamisten in Syrien
Moskau. Die russische Marine hat erneut Stellungen von Islamisten in Syrien mit Marschflugkörpern angegriffen. Die Lenkraketen vom Typ »Kalibr« seien von einem U- Boot im Mittelmeer aus abgefeuert worden, teilte am Freitag das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Getroffen wurden den Angaben nach Kämpfer, Kommandostellen und gepanzerte Fahrzeuge in der von dem Dschihadistenbündnis Haiat Tahrir Al-Scham (darunter der Al-Qaida-Ableger Nusra-Front) kontrollierten nordsyrischen Provinz Idlib. Zugleich meldete die Nachichtenagentur SANA am Freitag unter Berufung auf das Moskauer Ministerium, dass seit Beginn der russischen Unterstützung für die syrische Regierung im Kampf gegen den Terrorismus 87,4 Prozent des vom »Islamischen Staat« kontrollierten Gebietes befreit worden seien.(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!