-
29.08.2017
- → Inland
Deutsche Konzerne schmieden Allianz
Berlin. Mehrere deutsche Konzerne wollen eine gemeinsame Datenplattform entwickeln, um eine Alternative zu den übermächtigen Firmen Google und Facebook anzubieten. Das kündigten die beteiligten Unternehmen am Montag in Berlin an. Die Plattform soll Verimi heißen – ein Kunstwort, angelehnt an die englischen Wörter »verify« (prüfen) und »me« (mich). Die Initiative wurde gestartet von der Allianz-Versicherung, Axel Springer, Daimler, der Deutschen Bank und Tochter Postbank sowie dem Kartendienst Here. Neu dazugekommen sind nun die Deutsche Lufthansa, die Deutsche Telekom sowie die Bundesdruckerei. Verimi startet zum Jahreswechsel 2017/18 mit einem digitalen »Generalschlüssel« (Single Si gn-on) für das Internet. »Dieser wird künftig das Einloggen auf Webseiten deutlich vereinfachen und das Nutzen von Internetangeboten sicherer machen«, heißt es in einer Mitteilung. Bislang wird im Netz oft eine Anmeldung über Profile bei Google, Facebook oder Twitter gefordert. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!