Zum Inhalt der Seite

MAN-Betriebsrat für mehr Staatsbeteiligungen

München. Der MAN-Betriebsratschef und VW-Aufsichtsrat Saki Stimoniaris hat sich für mehr Staatsbeteiligungen an Unternehmen nach dem Vorbild von Niedersachsen und VW ausgesprochen. »Ein Land als Großaktionär kann Profit und Arbeitsplätze als gleichwertige Ziele in Balance halten. Ein Hedgefonds vertritt andere Interessen«, sagte Stimoniaris der Deutschen Presseagentur. Er würde sich auch freuen, wenn der Freistaat Bayern Aktionär bei BMW oder Siemens wäre: »Wenn die Beteiligung eine gewisse Größe hat, schaut man ganz anders hin, was im Unternehmen passiert.« Er würde sich auch wünschen, »dass unsere Politik unsere Arbeitsplätze im Inland so verteidigt, wie Österreicher, Franzosen oder Amerikaner das tun«. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!