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Zahl der Klinikpatienten steigt

Wiesbaden. Die Zahl der Klinikpatienten ist im vergangenen Jahr gestiegen. 2016 wurden 19,5 Millionen Personen stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren 277.400 oder 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im Schnitt waren die Patienten 7,3 Tage in der Klinik. Die durchschnittliche Bettenauslastung der öffentlichen, privaten und kirchlichen Häuser lag demnach bei 77,8 Prozent. Insgesamt verfügten die bundesweit 1.948 Kliniken über 498.700 Betten zur stationären Versorgung. Insgesamt rund 894.500 Vollkräfte versorgten die Krankenhaus­patienten, wobei Teilzeit- zu ganzen Stellen addiert wurden. Zirka 158.000 Vollkräfte gehörten zum ärztlichen Dienst und 736.500 zum nichtärztlichen Dienst, darunter allein 325.200 Vollkräfte, die in der Pflege beschäftigt waren. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Vollkräfte im ärztlichen Dienst um 3.600 (2,3 Prozent) zu und jene im Pflegedienst um 4.300 (1,3 Prozent). (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2017, Seite 5, Inland

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