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Saudi Aramco bald an New Yorker Börse?

Dubai/Riad/London. Vor der Entscheidung, welcher Standort das Rennen beim Börsengang des Erdölriesen Saudi Aramco machen wird, scheint New York vorn zu liegen. Kronprinz Mohammed bin Salman ziehe die US-Metropole vermutlich London vor, obwohl Anwälte vor einer Notierung in den USA gewarnt hätten, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Anwälte hatten darauf verwiesen, dass bei einem Börsengang in den USA Unternehmen mehr Informationen preisgeben müssten. Zudem sei das Risiko von Rechtsstreitigkeiten größer. Die Börsen in London und New York lehnten eine Stellungnahme ab. Saudi-Arabien erhofft sich von der Teilprivatisierung des weltgrößten Erdölförderers Einnahmen von 100 Milliarden US-Dollar (85 Milliarden Euro). (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2017, Seite 2, Inland

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