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Mittelmeer

Amnesty kritisiert Jagd auf Flüchtlinge

Rom. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat scharfe Kritik an einem möglichen Einsatz der italienischen Marine zur Unterstützung der libyschen Küstenwache im Mittelmeer geübt. »Statt Schiffe zu senden, um Leben zu retten und verzweifelten Migranten und Flüchtlingen Schutz zu geben, bereitet sich Italien darauf vor, Kriegsschiffe zu schicken, um diese zurückzudrängen«, sagte der Geschäftsführer der Organisation für Europa, John Dalhuisen. Rom verfolge eine »beschämende Strategie«.

Das Kabinett in Rom hatte am Freitag eine »Mission« beschlossen, die offiziell den Menschenschmuggel bekämpfen soll. Der italienische Regierungschef Paolo Gentiloni bezeichnete das als möglichen Wendepunkt in der Flüchtlingskrise. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2017, Seite 1, Ausland

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