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Schweiz überwindet »Franken-Schock«

Zürich. Bei manchem exportorientierten Schweizer Unternehmen dürften die Sektkorken knallen: Der Franken verlor am Donnerstag erneut deutlich an Wert und sank auf den tiefsten Stand seit der Aufgabe des Euro-Mindestkurses und der folgenden Aufwertung, bezeichnet als »Franken Schock« Anfang 2015, ab. Der Euro zog im Gegenzug auf zuletzt 1,1246 Franken an. Ein schwacher Franken gibt der Wirtschaft Schub, weil sich die Waren Schweizer Firmen im Ausland verbilligen. Auch der heimische Tourismus profitiert.

Einen offensichtlichen Grund für den Rückgang gab es nicht. Analysten führten die Steigerung beim Euro-Kurs ins Feld. Der hatte bereits in den vergangenen Monaten zugelegt – angeblich wegen nachlassender politischer Unsicherheiten in der Euro-Zone und dem sich nähernden Ende der ultralockeren Geldpolitik der EZB. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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