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Hunderte Geiseln in Marawi

Manila. Auf den Philippinen haben Islamisten nach Angaben von Präsident Rodrigo Duterte in der umkämpften Stadt Marawi etwa 300 Geiseln in ihrer Gewalt. Nach einem Truppenbesuch kündigte der Präsident am Freitag an, dass es über den laufenden Militäreinsatz hinaus keine große Befreiungsaktion geben werde. Ansonsten würden die Islamisten möglicherweise mit der Hinrichtung der Geiseln beginnen. Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Islamisten in der südphilippinischen Stadt Marawi – etwa 800 Kilometer südlich von Manila auf der Insel Mindanao – dauern seit fast zwei Monaten unvermindert an. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2017, Seite 7, Ausland

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