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G 20: Verbände rügen Akkreditierungsentzug

Berlin/Hamburg. Journalistenverbände protestieren dagegen, dass mehreren Pressevertretern ihre Akkreditierungen für den G-20-Gipfel entzogen wurden. Das Vorgehen des Bundeskriminalamtes (BKA) sei »rechtlich äußerst fragwürdig«, erklärte die Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalisten-Union (DJU), Cornelia Haß, am Samstag. Es dränge sich der Eindruck auf, dass hier »unliebsame Berichterstattung unterbunden werden« sollte. Die DJU habe Widerspruch bei den Behörden eingelegt und wolle die Vorfälle gerichtlich überprüfen lassen.

Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Frank Überall, sagte gegenüber dpa, man gehe von bis zu 15 Betroffenen aus. Das Verhalten von BKA und Bundespresseamt sei »zumindest geeignet, Bauchschmerzen in Sachen Pressefreiheit zu bekommen«. Betroffen waren u. a. Kollegen von junge Welt und Weserkurier (siehe jW-G-20-Blog). Das BKA erklärte via Twitter, konkrete Gründe könnten die Betroffenen erfragen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2017, Seite 2, Inland

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