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Fußball

CR14,7

Madrid. Weltfußballer Cristiano »CR7« Ronaldo ist wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 14,7 Millionen Euro von der Staatsanwaltschaft in Madrid angezeigt und flugs in »CR14,7« umgetauft worden. Sogar AS, das Hausblatt seines Vereins Real Madrid, fand »weder verständlich noch akzeptabel, dass Stars, die Unsummen verdienen, den Fiskus umdribbeln«. Laut Staatsanwaltschaft soll der Portugiese das Geld zwischen 2011 und 2014 »bewusst« am Fiskus vorbeigeschleust haben. Er habe eigens für den Steuerbetrug ein Firmengeflecht auf den Britischen Jungferninseln und in Irland geschaffen. Ob es zum Prozess kommt, entscheidet nun der Ermittlungsrichter. Im Falle einer Verurteilung könnte Ronaldo so glimpflich davonkommen wie sein sportlicher Erzrivale Lionel Messi, der kürzlich wegen Hinterziehung von 4,1 Millionen Euro zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Haftstrafen von bis zu zwei Jahren werden in Spanien bei nicht vorbestraften Angeklagten fast immer zur Bewährung ausgesetzt. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2017, Seite 16, Sport

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