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Italien sucht nach Lösung für Bankenkrise

Rom. Die EU-Bankenaufsicht erhöht den Druck auf Italien: Die Rettung der spanischen Banco Popular durch die Großbank Santander am Mittwoch liefere Argumente, um auch in Italien einzugreifen. Italien fürchtet nun offenbar drastische Maßnahmen der Bankenaufseher. Wie Reuters am Donnerstag berichtete, versucht die Regierung die Großbanken Intesa Sanpaolo und Unicredit zu überzeugen, sich mit einer milliardenschweren Summe an der Rettung der Kriseninstitute Popolare di Vicenza und Veneto Banca zu beteiligen. Die beiden benötigen insgesamt 6,4 Milliarden Euro frisches Kapital. Eine Abwicklung wäre deutlich teurer: Die anderen Banken müssten dann elf Milliarden Euro zuschießen, um die Spareinlagen zu sichern. Nach italienischem Recht sind Guthaben bis zu 100.000 Euro durch den Einlagensicherungsfonds geschützt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2017, Seite 1, Inland

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