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Arbeiter in Thailand vor Gericht

Bangkok. Wegen einer Beschwerde über schlechte Arbeitsbedingungen in einer thailändischen Hühnerfabrik stehen seit Mittwoch 14 Arbeiter aus Myanmar in Bangkok vor Gericht. Das Unternehmen verklagte sie wegen »Diffamierung«. Bei einer Verurteilung droht ihnen bis zu einem Jahr Gefängnis. Die Arbeiter hatten sich unter anderem darüber beklagt, dass sie in der Fabrik bis zu 20 Stunden am Tag arbeiten müssen. Als Beweis dafür brachten einige von ihnen ihre Stechkarten zur Polizei. Zwei der Männer sollen sich deshalb auch wegen Diebstahls der Karten verantworten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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