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Britische Premier gegen Menschenrechte

Slough. Die britische Premierministerin Theresa May will im Kampf gegen »Extremisten« die Menschenrechte schleifen. Die Bewegungsfreiheit von vermeintlichen Terrorverdächtigen müsse beschnitten, die Strafen für Täter sollten verlängert werden, sagte May am Dienstag in einer Rede vor ihren Anhängern. »Und wenn uns unsere Menschenrechtsgesetze davon abhalten, das zu tun, werden wir die Gesetze ändern, so dass wir es tun können.«

Ebenfalls am Mittwoch verlautbarte, dass alle drei Attentäter des Londoner Terroranschlags vom Samstag den Behörden bekannt waren. Die italienische Polizei bestätigte, sie habe die britischen Geheimdienste über einen der Angreifer informiert. Schon zuvor hatte sich herausgestellt, dass auch die anderen beiden Attentäter von der London Bridge zeitweise unter Beobachtung der Behörden gewesen waren.

(AFP/dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2017, Seite 6, Ausland

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