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Sprengstofflabor in Thüringen entdeckt

Nordhausen. Spezialkräfte des Thüringer Landeskriminalamtes (LKA) haben am Montag die Wohnung eines 20jährigen in Heiligenstadt durchsucht, der am Samstag mit durch Sprengstoff verursachten schweren Verletzungen in eine Klinik in Kassel eingeliefert worden war. Sie fanden dort ein sogenanntes Selbstlaborat, das außerhalb der Stadt kontrolliert gesprengt wurde, wie die Polizei in Nordhausen mitteilte.

Anschließend begannen die LKA-Experten mit Untersuchungen auf dem Grundstück der Eltern des jungen Mannes in Großbartloff im Landkreis Eichsfeld. Dort hatten Beamte am Sonntag ein verstecktes Labor mit den gefährlichen Chemikalien entdeckt. Die Polizei ging zunächst davon aus, dass verschiedene Behälter, die dort lagern, fertigen Sprengstoff enthielten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2017, Seite 4, Inland

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