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China verteidigt Einsatz der Todesstrafe

Beijing. Chinas höchster Richter hat die Anwendung der Todesstrafe in China verteidigt. Der Vorsitzende des obersten Gerichts, Zhou Qiang, sagte am Sonntag in Beijing, dass nur eine »äußerst kleine Anzahl Verbrecher« in den letzten zehn Jahren exekutiert worden sei. In seinem Bericht auf der laufenden Tagung des Volkskongresses erklärte er, das oberste Gericht habe die Todesstrafe »streng kontrolliert und umsichtig verhängt«. Wie viele Menschen tatsächlich hingerichtet wurden, darüber informierte der oberste Richter nicht. Ausländische Schätzungen gingen zuletzt von mehr als 2.000 Hinrichtungen im Jahr aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2017, Seite 6, Ausland

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