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Rote Zahlen und ­Dividendenversprechen

Düsseldorf. Der Energiekonzern Uniper wirbt mit einem langfristigen Dividendenversprechen um die Gunst der Anleger. Jedes Jahr solle es eine Gewinnbeteiligung geben, kündigte die frühere E.on-Tochter am Donnerstag an. Der Betreiber von Kohle- und Gaskraftwerken will so attraktiver für Investoren werden und sein Image als »Resterampe« loswerden.

Für 2016 ist eine Dividende von 55 Cent je Aktie geplant, 2017 könnten es nach Konzernangaben schon 63 Cent sein. Am Markt kam das gut an: Die Aktie kletterte um mehr als drei Prozent auf 14,46 Euro – den höchsten Stand seit der Erstnotiz im September. Die tiefrote Bilanz für 2016 mit Verlusten von 3,2 Milliarden Euro rückte dabei in den Hintergrund. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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