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»Verbrannte Erde« im Südsudan

Juba. In den Hungersnotgebieten im Südsudan stoßen Helfer laut Unicef auf im Bürgerkrieg zerstörte Dörfer, fliehende Familien und traumatisierte Kinder. Ortschaften seien komplett niedergebrannt worden, und es gebe auch keine Schulen oder Gesundheitsstationen mehr, berichtete Programmmanagerin Angela Griep vom UN-Kinderhilfswerk. »Man sah noch Quadrate am Boden, wo einst kleine Lehmhütten gestanden haben, aber keine der Hütten existiert mehr, alles ist komplett abgebrannt«, sagte sie nach einem Besuch in Thonyor in einem schwer zugängigen Teil des Bundesstaats Unity.

In dem Gebiet sind UN-Angaben zufolge 100.000 Menschen unmittelbar vom Hungertod bedroht, rund eine Million Menschen stehen am Rande einer Hungersnot. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2017, Seite 7, Ausland

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