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Prozess gegen »Gruppe Freital« gestartet

Dresden. Mit der Anklageverlesung hat vor dem Oberlandesgericht (OLG) Dresden der Prozess gegen acht Mitglieder der neofaschistischen »Gruppe Freital« begonnen. Mit ihren Anschlägen auf Flüchtlinge und Andersdenkende hätten die Angeklagten »ein Klima der Angst und der Repression schaffen« wollen, sagte der Vertreter des Generalbundesanwalts, Jörn Hauschild, am Dienstag. Zumindest bei einem Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft hätten sie den Tod von Menschen in Kauf genommen. Die Bundesanwaltschaft wirft den Angeklagten die Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung vor und beschuldigt die sieben angeklagten Männer und eine Frau, im Sommer und Herbst 2015 insgesamt fünf Anschläge u. a. auf das Auto eines Linken-Stadtrats und auf zwei Flüchtlingsunterkünfte in Freital sowie ein linkes Wohnprojekt in Dresden verübt zu haben. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2017, Seite 1, Inland

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