Zum Inhalt der Seite

Macron als Opfer des Cyberrussen

Paris. Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron ist nach Angaben seiner Partei »En marche« Opfer von Falschmeldungen staatlich kontrollierter russischer Medien. Diese verbreiteten falsche Berichte, um Stimmung gegen den »europafreundlichen« Macron zu machen, sagte Generalsekretär Richard Ferrand am Montag. Zudem gebe es Hunderte, ja Tausende Angriffe auf das Computersystem des Wahlkampfteams, die von Russland aus gesteuert würden.

Ferrand kritisierte namentlich den Sender Russia Today und die Agentur Sputnik News. Er appellierte an die Behörden, gegen jeglichen Einfluss von außen vorzugehen. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2017, Seite 15, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!