Zum Inhalt der Seite
Spanien

Rajoy will Sprachrohr des US-Präsidenten sein

Madrid. Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy will als »Vermittler« des neuen US- Präsidenten Donald Trump in Europa und Lateinamerika agieren. Bei einem Telefongespräch habe Rajoy demnach Trump am späten Dienstag abend erklärt, dass Spanien »mit einer stabilen Regierung und einer um mehr als drei Prozent wachsenden Wirtschaft« die besten Voraussetzungen bringe, um diese Rolle zu übernehmen, teilte das spanische Kabinett mit. Madrid könne für die USA auch im Nahen Osten und im Norden Afrikas vermitteln. Spanischen Medienberichten zufolge verlangte Trump seinerseits vom Königreich eine Erhöhung der Rüstungsausgaben. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2017, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!