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Auslieferungen: Türkei droht Athen

Istanbul/Athen. Nach der Entscheidung des griechischen Gerichtshofs, acht Soldaten nicht, wie gefordert, an die Türkei auszuliefern, hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu laut Staatssender TRT Athen gedroht. Nun würden die »notwendigen Maßnahmen« ergriffen, inklusive der Auflösung eines bilateralen Abkommens zur Rücknahme von Flüchtlingen. Am Donnerstag hatte der Gerichtshof geurteilt, die acht Soldaten dürften nicht an ihr Heimatland ausgeliefert werden. Sie waren Mitte Juli 2016 während des Putschversuchs in der Türkei per Hubschrauber nach Griechenland geflohen und hatten dort Asyl beantragt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2017, Seite 2, Ausland

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