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Türkei: Höchststrafe für Kochefin der HDP gefordert

Istanbul. Die Oberstaatsanwaltschaft in der türkischen Stadt Van hat eine lebenslange Haftstrafe sowie zusätzliche siebeneinhalb Jahre Gefängnis für Figen Yüksekdag, die Kovorsitzende der linken und prokurdischen Partei HDP, gefordert. Dies berichtete die kurdische Nachrichtenagentur Firat am Donnerstag. Die im Hochsicherheitsgefängnis in Kandira gefangengehaltene Parlaments­abgeordnete war am 3. November gemeinsam mit mehreren weiteren HDP-Mandatsträgern festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr eine »Störung der staatlichen Einheit« der Türkei sowie die »Verbreitung terroristischer Propaganda« vor. Von der islamisch-konservativen Regierung in Ankara wird die HDP einer vermeintlichen Nähe zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK bezichtigt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2017, Seite 1, Ausland

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