Zum Inhalt der Seite

Athen schickt Marine zu Flüchtlingen

Athen. Griechenland hat ein Schiff der Kriegsmarine zur Unterbringung von Flüchtlingen nach Lesbos geschickt. Seit Tagen leiden die Menschen dort unter einem Schneesturm und Minusgraden. Der Truppentransporter »Lesbos« bringe unter anderem Heizlüfter und Decken auf die Insel, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. An Bord sollen rund 500 Menschen untergebracht werden. Etwa 1.000 Geflüchtete harren seit Tagen in Zelten aus. Der Entsendung des Kriegsschiffs vorausgegangen waren Proteste humanitärer Organisationen, die kritisierten, dass Athen die Menschen sich selbst überlasse.(dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2017, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!