Zum Inhalt der Seite

Vorwürfe gegen Verwandte von Ki Moon

New York. Zwei nahe Verwandte des ehemaligen UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon sind in den USA wegen Korruption, Geldwäsche und Verschwörung angeklagt. Eine am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichte Anklageschrift beschuldigt Ban Ki Moons Bruder, Ban Ki Sang, sowie dessen Sohn Joo Hyun Bahn. Die beiden sollen versucht haben, einen Vertreter eines staatlichen Vermögensfonds im Nahen Osten zu bestechen. Konkret ging es dabei um den Kauf eines Gebäudekomplexes, der einer südkoreanischen Baufirma gehörte, in der Bans Bruder als Führungskraft tätig war. Wegen Schulden hatte das Unternehmen versucht, den Komplex zu veräußern.(AFP/dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2017, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!