Zum Inhalt der Seite

China: Hartes Vorgehen gegen Korruption

Beijing. Seit Beginn der Antikorruptionskampagne unter dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping vor vier Jahren sind nach Behördenangaben fast 1,2 Millionen Menschen überführt und Vermögenswerte von umgerechnet mehr als einer Milliarde Euro beschlagnahmt worden. Das teilte die »Zentralkommission für Inspektion und Disziplin« am Dienstag in Beijing mit. Nach Angaben der staatlichen Zeitung China News wurden allein im Jahr 2016 rund 410.000 Beamte wegen Korruption bestraft, darunter 76 hohe Ministerialbeamte. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2017, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!