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Anschläge erschüttern Bagdad

Bagdad/Tikrit. Die Anschlagserie vom Wochenende in Bagdad wurde am Montag fortgesetzt: Nach Polizeiangaben zündete ein Angreifer an einer Kreuzung im vorwiegend von Schiitien bewohnten Stadtteil Sadr City eine Autobombe, als Tagelöhner dort auf Arbeit warteten. Durch die Explosion seien mindestens 32 Menschen getötet und 61 verletzt worden. Die Miliz »Islamischer Staat« reklamierte die Attacke für sich. Erst am Samstag waren bei einem Doppelanschlag des IS in der irakischen Hauptstadt mindestens 27 Menschen getötet worden.

Der IS geriet in den vergangenen Wochen in Bedrängnis, nachdem irakische Regierungstruppen und kurdische Peschmerga-Kämpfer im Oktober eine Offensive zur Befreiung von Mossul gestartet hatten. Am Montag ist es Kämpfern des IS allerdings gelungen, eine wichtige Verbindung zwischen Bagdad und Mossul abzuschneiden. (AFP/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2017, Seite 1, Ausland

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