-
02.01.2017
- → Ausland
Türkei: US-Reporter vorübergehend verhaftet
Istanbul. In der Türkei ist nach Angaben des Wall Street Journal ein Korrespondent der Zeitung festgenommen und nach zweieinhalb Tagen am Freitag wieder freigelassen worden. Die türkischen Behörden äußerte sich zunächst nicht zu der Festnahme. Nach Berichten des Wall Street Journal sei der Reporter verhaftet worden, weil er gegen eine Anordnung verstoßen habe, wonach von einem Video des »Islamischen Staat« (IS) keine Bilder verbreitet werden dürfen. Auf den entsprechenden Aufnahmen soll zu sehen sein, wie zwei türkische Soldaten lebendig verbrannt werden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!