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Israel: Beratung über Siedlerpläne vertagt

Jerusalem. Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat eine Abstimmung über 618 neue Siedlerwohneinheiten abgesagt. Wie die Nichtregierungsorganisation Ir Amim sowie das israelische Armeeradio am Mittwoch berichteten, wurde der Punkt von der Tagesordnung des Planungs- und Bauausschusses gestrichen. Jerusalems stellvertretender Bürgermeister Meir Turgeman hatte am Dienstag noch gesagt, dass nicht beabsichtigt sei, die seit langem geplante Ausschusssitzung nach dem UN-Votum abzusagen. Der UN-Sicherheitsrat hatte am Freitag erstmals seit 1979 wieder eine Resolution verabschiedet, die den israelischen Siedlungsbau verurteilt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2016, Seite 6, Ausland

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