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Trauer um Opfer von ­Flugzeugabsturz

Moskau. Am Montag ist in Russland der 92 Opfer gedacht worden, die am Sonntag morgen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Das Ziel der kurz nach dem Start in Sotschi über dem Schwarzen Meer verunglückten Maschine war Syrien. An Bord befanden sich auch Mitglieder des Armeechors Alexandrow-Ensemble, die auf dem Weg zu einem Truppenbesuch auf der russischen Luftwaffenbasis Hamaimin waren. Russlands Präsident Putin hatte für Montag Staatstrauer angeordnet. Neben Papst Franziskus kondolierte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Unterdessen dauerten die Rettungs- und Bergungsarbeiten an. Experten suchten nach Trümmern der Tupolew »TU-154«, vor allem der Flugschreiber soll über die Unglücksursache Auskunft geben. Die Behörden nannten als mögliche Ursachen Vogelschlag, schlechtes Kerosin, technisches Versagen oder ein Pilotenfehler. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.12.2016, Seite 1, Ausland

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