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Schweiz: Verletzte nach Angriff auf Moschee

Zürich. Bei einem Überfall auf eine Moschee sind am Montag abend in Zürich drei Männer angeschossen worden. Die Tat ereignete sich nach einer Gebetsrunde in einem afrikanischen islamischen Zentrum. Der Schütze, der zunächst flüchtig war, wurde später leblos aufgefunden, wie die Leiterin der Kriminalpolizei am Dienstag bestätigte. Bei dem Täter habe es sich um einen 24jährigen Mann gehandelt. Laut Zeugen soll er bei dem Angriff »Raus aus unserem Land« geschrien haben. Über einen Bezug zur rechtsextremen Szene könne man noch nichts sagen, so die Polizei. Bei der Wohnungsdurchsuchung habe man Hinweise auf »Okkultismus« gefunden.

Der Mann soll bereits am Sonntag in einem Züricher Vorort einen Bekannten erstochen haben. Zum Zeitpunkt des Überfalls auf die Moschee hatte die Polizei den Täter bereits identifiziert, von einer öffentlichen Fahndung jedoch abgesehen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2016, Seite 1, Ausland

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