-
20.12.2016
- → Ausland
Amnesty kritisiert Verbrechen in Myanmar
Rangun. Amnesty International sieht in der Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit in Myanmar mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Militär gehe mit einer äußerst harten und systematischen Gewaltkampagne gegen Zivilisten der Volksgruppe vor, sagte der Südostasien-Direktor der Menschenrechtsorganisation, Rafendi Djamin, am Montag. Der Armee wird vorgeworfen, Angehörige der muslimischen Volksgruppe zu vergewaltigen, zu töten und deren Häuser niederzubrennen. Zehntausende Rohingya sind bereits in den Nachbarstaat Bangladesch geflohen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!