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617 Ermittlungen gegen Neonazis in Sachsen

Dresden. Viele Mitglieder verbotener rechtsextremer Organisationen in Sachsen werden weiter einschlägig straffällig. So wurden seit Beginn dieses Jahres bis November 617 Ermittlungsverfahren mit insgesamt 672 Tatverdächtigen eingeleitet, wie das Justizministerium auf eine kleine Anfrage des Grünen-Landtagsabgeordneten Valentin Lippmann mitteilte.

Allein mehr als 400 Verfahren gab es demnach gegen Mitglieder der bereits 2001 verbotenen »Skinheads Sächsische Schweiz«, rund 140 gegen Mitglieder der 2006 verbotenen »Kameradschaft Sturm 34« (Mittweida). Jeweils 40 Verfahren richteten sich gegen Mitglieder der 2013 verbotenen »Nationalen Sozialisten Döbeln« sowie der ein Jahr später ebenfalls verbotenen »Nationalen Sozialisten Chemnitz«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2016, Seite 15, Antifaschismus

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