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DGB gegen Debatte über Rentenalter

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt angesichts großer Unterschiede in der Lebenserwartung vor »unsinnigen Debatten« über ein höheres gesetzliches Renteneintrittsalter. »Im reichen Deutschland sterben arme Männer rund elf Jahre früher als wohlhabende, bei Frauen beträgt der Unterschied rund acht Jahre«, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der Neuen Osnabrücker Zeitung (Dienstagausgabe). Wer ein höheres Renteneintrittsalter fordere und dabei pauschal mit einer gestiegenen Lebenserwartung operiere, der verkenne gravierende Unterschiede, die von sozialen und ökonomischen Bedingungen abhingen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2016, Seite 5, Inland

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