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Mailanbieter Rise Up beunruhigt Nutzer

Seattle. Der E-Mail-Anbieter Rise Up ist möglicherweise Ziel der US-Sicherheitsbehörden geworden. Das vermuten Nutzer deshalb, weil Rise Up das sogenannte »Canary Statement« seit 6. August nicht erneuert hat. Diese Erklärung gilt als Signal dafür, dass ein Anbieter aktuell keine Aufforderung der Geheimdienste erhalten hat, Nutzerdaten zur Verfügung zu stellen. Bei einem Zugriff der Dienste dürfen die Firmen das nicht öffentlich machen.

Mit dem »Canary Statement« wird das für gewöhnlich umgangen. Die Nichterneuerung einer solchen Erklärung heißt, dass sie nicht mehr der Wahrheit entspricht. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2016, Seite 15, Medien

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