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Vier Jahre Haft nach Zugunglück gefordert

Traunstein. Im Prozess um das verheerende Zugunglück von Bad Aibling, bei dem zwölf Menschen starben, hat die Staatsanwaltschaft am Freitag vier Jahre Haft für den angeklagten Fahrdienstleiter gefordert. Sie sieht es einem Sprecher des Landgerichts Traunstein zufolge als erwiesen an, dass der 40jährige Michael P. durch Spielen mit dem Handy »erheblich abgelenkt« gewesen sei und dadurch den Unfall verursacht habe. Eine Mitschuld der Deutschen Bahn sieht die Anklagebehörde demnach trotz der im Prozess diskutierten möglichen Mängel bei den Sicherheitsvorkehrungen nicht. Das Urteil soll am Montag fallen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2016, Seite 5, Inland

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