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EU-Parlament fordert Stopp der Türkei-Gespräche

Strasbourg. Das Europaparlament hat am Donnerstag ein »vorläufiges Einfrieren« der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei gefordert. Die Europäische Kommission und die EU-Staaten dürften nicht weiterverhandeln, verlangten die Abgeordneten in einer Resolution. Begründet wird die Forderung mit den »unverhältnismäßigen Repressionen« seit dem gescheiterten Militärputsch vom 15. Juli in der Türkei. Ankara reagierte am Donnerstag auf die Forderung mit Ablehnung. »Im Grunde genommen halten wir diese Entscheidung für null und nichtig«, sagte EU-Minister Ömer Celik mit dem Hinweis, dass die verabschiedete Resolution rechtlich nicht verbindlich ist. Celik riet den Europaabgeordneten, sich in Sachen Demokratie ein Beispiel an der Türkei zu nehmen. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2016, Seite 1, Ausland

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