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Autobranche: Weitere 75.000 Jobs in Gefahr

Berlin. Der Umbau in der deutschen Autoindustrie hin zu mehr Elektromobilität könnte Zehntausende Arbeitsplätze kosten. »Bei den Zulieferern sind mehr als 75.000 Jobs in Gefahr«, sagte der Duisburger Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer der Bild am Sonntag, davon allein 20.000 durch den »Radikalumbau« bei Volkswagen.

Bei Daimler bliebe laut Betriebsratschef Michael Brecht ohne Ausgleich »von heute sieben Arbeitsplätzen in der Motoren- und Aggregatefertigung nur einer« übrig. Viele Zulieferer produzieren Dudenhöffer zufolge Teile, die in Elektroautos nicht mehr gebraucht würden. Wie das Managermagazin unter Berufung auf Fachleute in seiner aktuellen Ausgabe berichtete, könnten in der gesamten Autobranche bis 2025 sogar mehr als 100.000 Stellen in Deutschland und damit jeder achte Job wegfallen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2016, Seite 1, Inland

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