Zum Inhalt der Seite

Senatorin will US-Wahlrecht ändern

Washington. Eine kalifornische Senatorin hat am Dienstag einen Gesetzentwurf zur Abschaffung des Kollegiums von Wahlmännern eingebracht. Zur Begründung erklärte die Demokratin Barbara Boxer am Dienstag (Ortszeit), beim derzeit in den USA gültigen Wahlsystem könne ein Präsidentschaftskandidat mehr Stimmen bekommen als sein Rivale und dennoch verlieren. Das sei ein nicht zur modernen Gesellschaft passendes »veraltetes, undemokratisches System«, das sofort geändert werden müsse.

Die US-Wähler bestimmen ihren Präsidenten nicht direkt, sondern wählen ein aus 538 Mitgliedern bestehendes Kollegium. Dieses kürt dann das Staatsoberhaupt. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2016, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!