Zum Inhalt der Seite

EU-Außenminister für ­stärkere Verteidigungspolitik

Brüssel. Nach der US-Präsidentschaftswahl will die Europäische Union eine gemeinsame Verteidigungs- und Sicherheitspolitik vorantreiben. Die EU-Außenminister betonten am Sonntag abend nach einem Treffen in Brüssel ihre Absicht, selbstbewusst auf den neuen US-Präsidenten zuzugehen. Europa könne sich »keine abwartende Haltung« leisten, sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hinsichtlich des noch ungewissen außenpolitischen Kurses des künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Laut Mogherini werden die Außen- und Verteidigungsminister der Union in den kommenden Tagen die Weichen für eine verstärkte Zusammenarbeit stellen. (dpa/AFP/Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2016, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!