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827 Journalisten verloren ihr Leben

Paris. Die UNESCO hat die hohe Zahl unaufgeklärter Todesfälle unter Journalisten kritisiert. Seit 2006 seien weltweit 827 Journalisten bei der Ausübung ihres Berufes getötet worden, erklärte die Kulturorganisation der Vereinten Nationen am Mittwoch. Lediglich acht Prozent dieser Fälle seien aufgeklärt worden. Im vergangenen Jahr wurden demnach 115 Journalisten im Einsatz getötet. Das sei die zweithöchste Zahl in den vergangenen zehn Jahren gewesen.

Am gefährlichsten waren demnach arabische Länder, allen voran Syrien, der Irak, Jemen und Libyen. Dort wurden im vergangenen Jahr 78 Journalisten getötet. Es folgten Lateinamerika, Asien und Afrika. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.11.2016, Seite 15, Medien

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